Funktionale Fitness bedeutet, ohne Beschwerden die Situationen des Alltags zu bewältigen. Kettlebells sind die optimalen Trainingsgeräte für Aufbau und Erhalt der funktionalen Fitness durch Stärkung der Rumpfstabilität und komplexer Muskelgruppen.
Inhalt:
Die Funktionale Fitness, fit für jede Situation
Bodyweight-Training, fit ohne Geräte
GPP, mehr Effizienz im Training

Kettlebells und Funktionale Fitness oder Ursache und Wirkung
Die Möglichkeiten der Kettlebell bezüglich „Funktionaler Fitness“ sind schier unschlagbar. Unter „Funktionaler Fitness“ in Verbindung mit GPP versteht man die Art von körperlicher Kraft und Fitness, die uns die Anforderungen des Alltags problemlos – und vor allem schmerzfrei – absolvieren lassen. Beide Begriffe stehen für Trainings-Systeme, die sich sehr ähnlich sind und perfekt ergänzen.
Jeder Übergewichtige oder Untrainierte kennt die funktionale Fitness. Wenn der Aufzug mal wieder defekt ist und die Treppen in den dritten oder vierten Stock genommen werden müssen. Spätestens im dritten Stock weiß man genau, was einem fehlt. Nämlich die „Funktionale Fitness“. Da brennen die Waden und Achillessehnen, die Luft bleibt weg und der Schweiß spritzt aus allen Poren.
Es geht also nicht darum, Muskeln aufzupumpen, die zwar toll aussehen, aber leider keine wirkliche Kraft und Ausdauer zustande bringen. Ziel ist es, eine wirklich ausdauernde Kraft mit einem möglichst hohem Level an Maximalkraft zu entwickeln. Also… wirkliche Stärke.
Hier werden, statt Muskeln einzeln mit Gewichten aufzubauen, vollständige Muskelgruppen, Gelenke und Sehnen mittels komplexer Bewegungsabläufe gleichzeitig trainiert. Diese Trainingsform und auch der Begriff „Funktionale Fitness“ entstammen der Physiotherapie nach Unfällen und Verletzungen.
Seit den 1980er Jahren wurde diese Form des Trainings immer mehr im Spitzensport eingesetzt. Durch die komplexen Bewegungsabläufe und das Trainieren ganzer Muskelgruppen, führen regelmäßige Kettlebell-Übungen zwangsläufig zur allgemeinen „Funktionalen Fitness“.
Bodyweight-Training (Progressive Calisthenics)
Das sogenannte „Progressive Calisthenics“ bzw. Bodyweight Training ist das Training mit ausschließlich dem eigenem Körpergewicht. Genau wie das Kettlebel-Training hat das System des Bodyweight-Training die absolute „Funktionale Fitness“ zum Ziel.
Durch eine schier endlose Palette an Übungen und noch mehr Variationen der Einzelnen wird einem nie langweilig, und man kann seinen Trainingsstand ständig erweitern und den Schwierigkeitsgrad erhöhen.
Die Verbindung aus Kettlebell-Training und Bodyweight-Training ist wahrscheinlich das Beste, was man seinem Körper antun kann. Denn es verbindet Cardiotraining (z.B. Kettlebell „Swing“) mit Krafttraining (prinzipiell sind alle Bodyweight-Übungen auch Kraftübungen), und zwar ganz ohne Fitnessstudio.
GPP (General Purpose Preparedness)
Grundlage des GPP (zu Deutsch etwa „Allgemeines zweckbezogenes Vorbereitungstraining“) ist die abwechselnde Muskelbelastung und Entlastung – Anspannung und Entspannung. Dies ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen für die maximale Leistungssteigerung deutlich effizienter, als unzählige Wiederholungen einer Übung bis zur totalen Erschöpfung der Muskeln.
Durch das kurzzeitige und schnell abwechselnde Anspannen und Entspannen eines Muskels oder einer Muskelgruppe in kurzen Übungs-Sets erreicht man eine deutlich bessere Leistungsfähigkeit bezüglich Ausdauer, Muskelaufbau, Maximalkraft und Dynamik. Daher eignet sich diese Form des Trainings auch bestens zur schnellen Fettverbrennung – also zum Abspecken.
Die durch den hohen Power-Output erreichte Trainingseffizienz aus der Kombination von Hardstyle Kettlebell Training* und GPP wird von Spitzensportlern aller Disziplinen genutzt, um bei Wettkämpfen in ihren eigentlichen Sportarten noch eine Schippe drauflegen zu können. Genau dann, wenn es gebraucht wird und wo vorher die Leistungsgrenze schon erreicht war.
